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Geschichte
Aufgrund interner Unstimmigkeiten verlassen sechs Spitzenschützen auf die
Generalversammlung 1978 den Verein. Dies hat Einbussen im sportlichen Bereich
zur Folge und macht sich vorallem bei den Gruppenwettkämpfen bemerkbar. Der
befürchtete totale Einbruch der Resultate findet jedoch nicht statt. Die
Freischützen raufen sich zusammen und erreichen noch im gleichen Jahr am
Eidgenössischen Schützenfest in Luzern ein hervorragendes Ergebnis. Der Sektion
gelingt es, sich in der ersten Kategorie im 13. Rang, geschlagen nur von den
grössten Sektionen der Schweiz, zu klassieren. Die erste Mannschaft erreicht gar
den 5. Rang im Mannschaftswettkampf. In den folgenden Jahren wird der Abgang der
Schützen durch gezielten Aufbau junger Kräfte kompensiert, was sich auch schon
bald in konstant guten Resultate niederschlägt.
Von der Vereinigten
Bundesversammlung wird unsere Ehrenmitglied Dr. Otto Stich im Dezember 1983 zum
Bundesrat gewählt. Eine Delegation der Freischützen reiste nach Bern und
überbrachte ihm die besten Glückwünsche. Otto Stich war langjähriger Kassier und
Aktuar der Pistolensektion. Bei der Durchführung des 50. Jahresjubiläums 1977
übenahm er das Amt des OK-Präsidenten.
Mit den erweiterten sportlichen
Aktivitäten musste auch der finanzielle Rahmen des Vereins angepasst werden.
Dank einem 3-tägigen Grosslottomatch in der Turnhalle wurde die finanzielle
Basis verstärkt und die Kasse für zukünftige Investitionen gerüstet.
Zum
erstenmal findet 1988 in der Swissmetall in Dornach die Kantonale
Delegiertenversammlung statt. Hans Vögtli stiftet jedem Freischützen, der in
einem weissen Hemd zur Arbeit erscheint, eine Fliege. Damit soll die
Attraktivität und die Ambiance im Saal etwas verbessert werden. Die Idee war ein
durchschlagender Erfog.
1989 konnte die neue Vereinsstandarte eingeweiht
werden, welche von unserem Ehrenmitglied und Bundesrat Dr. Otto Stich gestiftet
wurde.
An der zweiten Generaversammlung im Schützenhaus vom 23.3.90
müssen die anwesenden Mitglieder unter dem Traktandum
"Totenehrung" von Ehrenpräsident "Gotti Bloch" Abschied nehmen.
Seine verdienste werden mit einem Nekrolog im Jahresbericht
gewürdigt.
Im gleichen Jahr wurde unsere Pistolensektion 50 Jahre alt. Der Anlass
wurde mit einem Ausflug in die Bündner Herrschaft, organisiert von
Schützenmeister Werner Gasser, gebührend gefeiert.
Auch an der Generalversammlung 1991 müssen wir uns von zwei
verdienten Kameraden verabschieden. Es sind dies Ehrenmitglied Albi
Kunz und unser langjähriger Vereins- und Bezirkspräsident
Hans Vögtli. Als Nachfolger von Gotti Bloch wird Louis Hofmeier zum
Ehrenpräsident gewählt.
Zu Beginn der Saison 1991 wird der Weltmeister und mehrfache
Schweizermeister Theo Ditzler Mitglied der Freischützen. Dank
seinem ausgewiesenen Können ist er eine grosse Verstärkung
für die erste Gruppe und von seinem schiesstechnischen Fachwissen
profitiert der ganze Verein.
Nach der Fertigstellung der Umbauarbeiten im Hotel Engel kann das
Stammlokal wieder aktiviert werden. Ein neuer Fahnenkasten wird in
Auftrag gegeben und unsere ausgewählten Wappenscheiben
unterstreichen die schöne Ambiance des Gasthauses. Der neue
Hausherr, Herr Dr. Guido Zäch, übernimmt alle anfallenden
Kosten.
Um den
Jahresbetrieb etwas aufzulockern, wurde das Freundschaftschiessen mit Bauen im
Kanton Uri in das Jahresprogramm aufgenommen. Die Lage des Schiessstandes
oberhalb des Urnersees ist einmalig. Auch bringt uns der Kontakt mit der
Innerschweizer Mentalität neue und schöne Erfahrungen.
Mit dem erneuten
Sieg am Historischen Dornacherschiessen ist uns die Standarte bereits nach neun
Jahren nicht mehr zu nehmen. Es ist unser erster definitiver Gewinn des
Wanderpreises an diesem Anlass, doch soll es nicht der letzte
bleiben.
1994 hat im Ramstel die neue Technik Einzug gehalten. Die
Einwohnergemeinde Dornach hat eine neue Polytronic-Anlage einbauen lassen. Sie
vereinfacht die Organisation des ganzen Betriebes und trägt dank der präziesen
Trefferanzeige auch zur Steigerung der Resultate bei.
1995 wird vom Solothurner Kantonalschützenverein die Mannschaftsmeisterschaft
eingeführt. Dieser interessante Wettkampf wird in 4 Vorrunden und einem
Finaldurchgang ausgetragen. Im ersten Jahr finden Qualifikationswettkämpfe zur
Kategorieneinteilung statt. Den Freischützen gelingt es dabei, sich mit der
ersten Mannschaft für die höchste Liga zu qualifizieren. Bereits im zweiten Jahr
der Durchführung überzeugen unsere Schützen mit hohen Resultaten und holen sich
den Kantonalmeistertitel.
Das Jahr 1996 wird als wichtiger Meilenstein in
die Geschichte der Freischützen und des 300m-Schiesssports allgemein
eingehen. Der Eidgenössische Schützenverein erlaubt auf diese Saison hin das
liegend Schiessen mit dem Standardgewehr. Dadurch erfolgt die Ablösung des
Karabiners und den Schützen steht künftig eine moderne, präzise Waffe zur
Ausübung ihres Sportes zur Verfügung. Die Einführung des neuen Gewehres sorgt in
der ganzen Schweiz für einen Aufschwung und zusätzliche Motivation im
Schiesswesen. Auch die Freischützen gehen mit der Zeit und gleich 9 Schützen erwerben
ein Standardgewehr. Unter der fachkundigen Anleitung von Theo Ditzler erlernen
unsere Schützen den Umgang mit der neuen Waffe sehr schnell und erzielen schon
bald sehr gute Resultate. Neben verschiedenen schönen Erfolgen an Schützenfeste,
gelingt auch die Qualifikation für den Gruppenmeisterschaftsfinal, wo unsere
Gruppe schliesslich den ausgezeichneten 7. Rang erreicht.
Die Beziehungen
zu unserem ehemaligen Stammwirt Louis Hänggi in Grindelwald sind immer noch
intakt. Man muss sich deshalb nicht wunder, dass auch mit den Schützen aus
Grindelwald neue Kontakte geknüpft werden konnten. Das erste
Freundschaftsschiessen fand in der faszinierenden Bergwelt von Eiger, Mönch und
Jungfrau statt. Die Freischützen revanchieren sich im folgenden Jahr mit einem
Wochenende in Dornach. Übernachtet wurde im Kloster und das neue "Kloster Garni"
stiess bei unseren Freunden aus dem Berner Oberland auf helle
Begeisterung.
Dass er es immer noch kann, beweist Theo Ditzler am
Eidgenössischen Final der Schützenveteranen in Thun 1998. Überlegen entscheidet
er die Konkurrenz für sich und darf sich als Schweizermeister feiern lassen.
An der
Generalversammlung 1999 wird die Gründung einer Kleinkaliberabteilung beschlossen.
Damit soll ein weiterer Schritt in Richtung sportlichem Schiessen getan
werden.
Einen festen Platz nehmen auch das alljährliche
Freundschaftsschiessen mit Bauen und unser traditionelles
Bänzenschiessen ein.
Auch die modernen Komunikationsmittel werden genutzt. Unter der
Internet-Homepage http://www.freischuetzen.ch präsentieren
sich die Freischützen der interessierten Schützenwelt und publizieren intern das
Jahresprogramm, Resultate von Wettkämpfen und viele weitere Informationen.
Die gesamte Geschichte inklusive den Erfolgen und Fotos gibts hier als PDF Datei zum Downloaden.
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